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Einige Porträts von Persönlichkeiten und Schicksalen, die wir während der Dreharbeiten in Afrika dokumentierten

Ndalina

Ndalina – ein Maasai-Mädchen: Als Kind wurde sie rituell von den Kriegern missbraucht, dann beschnitten und mit 12 Jahren verheiratet. Die Dokumentation der grausamen Klitorisbeschneidung war eine der schwersten Reportagen. Hoffnung gibt eine mobile Klinik im Maasaigebiet. Das Ärzteteam versucht, neben der medizinischen Versorgung und Aids-Aufklärung, die grausame Verstümmelung zu stoppen. Wir unterstützen die Arbeit der mobilen Klinik.

Karisiwa

Karisiwa, vom Volksstamm der Himba: Wir dokumentieren das Leben des Mädchens über mehrere Jahre. 1999: Zum ersten Mal tauscht Karisiwa eine ihrer Ziegen nicht gegen Naturalien ein. Sie bekommt Geld für das Tier und kauft sich davon ihre erste eisgekühlte Limonade. Rund fünf Jahre später ein unerwartetes Wiedersehen: Nach langer Suchfahrt finden wir Karisiwa mit ihrem ersten Kind wieder. Wir sprechen über ihre Träume von damals und was die inzwischen allgegenwärtige „moderne Welt“ für ihren Volksstamm bedeutet…

Richard Leakey

Richard Leakey: Der berühmte Paläontologe entdeckte zahlreiche Hominide im Ostafrikanischen Grabenbruch. 1989 wurde der gebürtige Kenianer Direktor der kenianischen Naturschutzbehörde und erreichte das weltweite Verbot des Elfenbeinhandels. Seine Zeit als Oppositionspolitiker im diktatorischen Kenia verbrachte er meist im Gefängnis. Zum Erscheinen seiner Autobiographie im Fischer-Verlag produzierten wir für das ZDF einen Film über sein bewegtes Leben.

Jack Harris

Jack Harris: Weltweit führender Wissenschaftler, der sich mit der Ausbreitung der frühen Hominiden von der »Wiege der Menschheit« in Ostafrika befasst. Im unzugänglichen Grenzgebiet zwischen Kenia und Äthiopien zeigte er vor der Kamera die älteste wissenschaftlich nachgewiesene Feuerstelle, datiert auf ein Alter von 1,6 Millionen Jahren. Mit der Beherrschung des Feuers verließen die Hominiden im selben Zeitraum den afrikanischen Kontinent.

Seelenfang beim Naturvolk der Himba: Radikale Missionare versuchen mit allen Mitteln die letzten Volksstämme Afrikas zu missionieren. Dringend benötigte Wasser-, Schul- und Gesundheitsprojekte interessieren nicht, keine Nächstenliebe steht bei den sektenähnlichen Organisationen im Vordergrund, es geht ihnen um Seelenfang. Für die Bekehrung der »letzten Wilden« Afrikas fließt vor allem aus den USA reichlich Geld. Als fanatische Glaubensbekenner haben wir uns ausgegeben, um die Reportage undercover zu filmen.

Vertreibung aus Habgier: Vermutete Diamantenvorkommen in der Kalahari-Wüste sind der Grund für die Zwangsumsiedlung der letzten San-Buschmänner aus ihrer Heimat. Ein furchtbares Schicksal für die San, die in der modernen Gesellschaft keine Lobby haben. Bei den Dreharbeiten wurden wir von der Polizei verfolgt und verhört. Eine Berichterstattung ist nicht erwünscht. Konfiszierung der Kameraausrüstung und Deportation zur Grenze droht Journalisten, die bei solcher Arbeit entdeckt werden.


Die Dokumentationen zeigen die Mythologie der Naturvölker Afrikas

Was glauben die letzten »Steinzeitvölker« Afrikas? Wo kommen sie her, wohin gehen sie – was ist ihre Schöpfungsgeschichte? Wie leben sie noch im Einklang mit der Natur? Wie nutzen sie die Heilkräfte der Natur? Was sind ihre Feste, Riten und Rituale? Wie zeigt sich ihr Liebesleben? Wie heiraten und sterben sie? Fragen, auf die wir bei den Naturvölkern Afrikas nach Antworten suchten, bevor ihre einmaligen Lebensformen und Traditionen für immer verschwinden. Eine letzte Bestandsaufnahme, die leider häufig schon den Übergang in Alkoholismus, Prostitution und Verwahrlosung dokumentiert.