Afrika Hautnah
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Der Kontinent

Afrika – der Name stammt von den Römern, die das Land um Karthago nach dem Stamm der Afri benannten. Mit einer Fläche von rund 30 Millionen Quadratkilometern umfasst es ein Fünftel der Gesamtfläche aller Kontinente. Die Grenzen der 54 Länder (am größten ist der Sudan) mit über 700 Millionen Einwohnern wurden von den Kolonialmächten gezogen und sind bis heute Ursache blutiger Bürgerkriege zwischen verfeindeten Volksstämmen.

Die Sahara, das arabische Wort für gelb, ist die größte Wüste unseres Planeten und nimmt knapp ein Drittel der Fläche des afrikanischen Kontinentes ein. Entgegen gängiger Vorstellungen besteht sie nur aus 21 Prozent Dünengebieten. Die bedrohten Regenwälder in der Guineabucht und im Kongobecken sind die zweitgrößten nach Amazonien.

Den Osten Afrikas durchzieht das „Rift Valley“, der Ostafrikanische Grabenbruch vom Roten Meer bis zum Sambesi Fluss in Simbabwe. Zahlreiche Seen, wie z. B. Lake Malawi, Lake Tanganjika, Lake Turkana liegen in dem Graben, der von Vulkanen begleitet wird. Darunter die höchsten Berge Afrikas, Kilimandscharo (5.895 m) und Mount Kenia (5.199 m). Der größte See des Kontinents ist der Lake Victoria im Osten, und mit 6.670 Kilometer ist der Nil der längste Fluss.

Geschichte

Als die Wiege der Menschheit wurde Afrika benannt, nachdem Mary und Louis Leakey 1959 in der Olduvai-Schlucht in Tansania den Australopithecus Boisei fanden, einen 1,8 Millionen Jahre alten Menschenschädel. Zwanzig Jahre später eine noch größere Weltsensation: Am selben Ort entdeckten sie 3,6 Millionen Jahre alte Fußabdrücke von drei Menschen, die nebeneinander aufrecht gegangen sind.

Die erste Hochkultur entwickelte sich vor rund 5000 Jahren in Ägypten. Das Pharaonenreich wurde erst wieder 200 v. Chr. schrittweise von den Römern unterworfen. Bereits um 600 v. Chr. umsegeln Phöniker im Auftrag der Pharaonen Afrika.

1487 umsegelt B. Diaz das Kap der Guten Hoffnung, aber erst im 19. Jh. intensivieren die Europäer ihre Entdeckungsreisen in das Landesinnere. Zu den bekanntesten Forschern gehören Livingstone und J. H. Speke.

Zwischen dem 16. und 19. Jh. wird Afrika hauptsächlich von England und Frankreich kolonialisiert. Als einziges Land bleibt Äthiopien ein unabhängiger Staat. Der Dreieckhandel zwischen Europa, Afrika und Amerika floriert, und der damit verbundene Sklavenhandel wird erst Ende des 19. Jh. offiziell verboten.

„The wind of changes“ wehte in jüngerer Geschichte über den afrikanischen Kontinent. 1991 erlangte Namibia als letztes Land Afrikas seine Unabhängigkeit (von Südafrika). Am Kap wurde 1993 mit der Wahl Nelson Mandelas zum Präsidenten das Ende der Apartheid gefeiert. Der andauernde Konflikt in Ruanda und dem ehemaligen Zaire zeigt aber sehr deutlich, dass das Hauptproblem Afrikas in den Machtkämpfen zwischen rivalisierenden Volksstämmen liegt. Der daraus resultierende Bürgerkrieg bedeutet Unterentwicklung und Armut, die Geißel Afrikas.

Klima

Der Süden und Osten des Kontinents liegt auf einem Hochplateau, das im Mittel über tausend Meter ansteigt. Im Vergleich zu den Dampfbad-Temperaturen von Westafrika ist das Klima auf den Hochebenen viel angenehmer.

Nördlich und südlich der tropischen Äquatorzone schließen sich Savannen mit zwei Regenzeiten während des höchsten Sonnenstandes an. Noch weiter nördlich folgt die Sahara und weiter südlich die Namib- und Kalahari-Wüste mit Temperaturen von über 50 Grad Celsius im Sommer.

Sprache

Dank der Kolonien ist in den meisten Ländern entweder Englisch (Süd- und Ostafrika) oder Französisch (West- und Zentralafrika) Amtssprache. Auch für die Bevölkerung selber ist die Fremdsprache oft einziges Verständigungsmittel, da es meist dutzende von verschiedenen Stammessprachen im eigenen Land gibt.


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